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Saugi ist eingezogen

Jetzt wohnt „Saugi“ bei mir. Endlich. Ich habe ihn sehnsüchtig erwartet. Seit ich kurz nach Ostern eine befreundete Familie besucht habe, war da der Gedanke: Ob ein Saugroboter mein Leben bereichern könnte? Ich hasse staubsaugen und liebe es, wenn meine Wohnung gesaugt ist, wenn ich nach Hause komme. Doofe Kombination. Vielleicht schlafe ich deshalb so gerne in Hotels. Beim Öffnen der Tür fällt mein Blick immer gleich auf den frisch gereinigten Boden. Es wäre ein Traum, wenn das zu Hause möglich wäre. Aber ob ein Saugroboter mit meiner ziemlich eckig geschnittenen Wohnung zurechtkommt? Ob er an meinem Teppich hängen bleibt? Und für welches Modell sollte ich mich entscheiden? Woher weiß ich, welcher Roboter wirklich zu mir und meiner Wohnung passt? Und ist das nicht unnötiger Luxus? Da kommt die Aufforderung in meiner Coaching-Fortbildung „Wähle eine Entscheidungsfrage aus Deinem Leben“ gerade richtig! Soll ich einen Saugroboter kaufen? Abends teilte ich einem Freund mit, dass ich sein Modell mal gerne ausleihen würde. Denn ich habe im Coaching herausgefunden, dass es kein objektives „Gut“ oder „Schlecht“ gibt. Sondern dass es um meine persönliche Lebensqualität geht. Und die würde ein Saugroboter wirklich positiv beeinflussen. Daher will ich mindestens ein Modell ausprobieren. Tatsächlich besuchte mich der Staubsauger des Freundes vierzehn Tage lang. Und ich fand eine Internetseite, auf der man Roboter auch zur Probe bestellen kann. So kam ein zweiter Gast für zwei Wochen zu mir. Und dann zog „Saugi“ bei mir ein. Vielleicht war meine Entscheidungsfrage nicht weltbewegend, aber meine kleine Welt ist so viel schöner, wenn frisch gesaugt ist – übrigens auch völlig problemlos auf meinem Teppich.

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Katharina Ritter-Schardt

katharina@orientierungssinn-coaching.de

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